Mädchen

Sollten wir Kindergeburtstage feiern?

Woher kommt es eigentlich, dass wir Geburtstage feiern?

Der Geburtstag ist eigentlich ein Tag wie jeder andere. Oder doch nicht? Es ist der Tag im Jahr an dem wir geboren wurden. Für die meisten Menschen heute ist er irgendwie sehr wichtig. Es ist wichtig, dass sich Freunde und Familie an diesen Tag erinnern und gratulieren.

Das war nicht immer so. Es gibt zwar schon Überlieferungen von den Römern die Geburtstage gefeiert haben. Allerdings war es damals sehr religiös geprägt. An diesem Tag huldigten die Römer ihrem Schutzgott. So wird auch berichtet, dass es Geburtstagsfeste ohne das Geburtstagskind gab. Das war auch  nicht so wichtig, ob der- oder diejenige da war, den gehuldigt wurden dem Schutzgott desselben. Damit er die Person schützt. Und der Schutzgott war immer anwesend. Gefeiert wurde der Geburtstag in weiten Kreisen. Je reicher, desto üppiger waren die Geburtstagsfeiern. Sogar Cicero berichtet in seinen Schriften von der Speisenfolge eines Geburtstages.

Im Mittelalter wussten viele gar nicht wann ihr Geburtstag ist. Der normale Mensch kam nicht auf den Gedanken sich selbst zu feiern. Er hat Gott gefeiert, seinen Namenspatron oder seinen Herrn. Nicht aber sich selbst.

Erst im späteren Mittelalter kam es wieder zu Geburtstagsfeiern. Zunächst feierten Adelige ihren Geburtstag. Später auch vermehrt bei den Protestanten. Die Katholiken haben erst spät angefangen, den Geburtstag zu feiern.

Um sich selbst zu feiern, muss man sich seiner selbst bewusst sein. Sich als wichtiges Individuum begreifen.

Heute machen wir das und der Geburtstag ist für viele ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Tag im Jahr. Viele nehmen sich Urlaub und feiern Partys. Als Individuum stärkt es uns, dass andere uns für so wichtig nehmen, dass sie sich unseren Geburtstag merken. Dass die Freunde extra für unseren Geburtstag kommen um uns zu  feiern. Sie machen sich Gedanken über Geschenke und wie sie uns eine Freude machen können. All das ist nicht nur schön, es macht auch stark.

Aber wie ist das mit Kindern?

Bei Erwachsenen jährt sich die Geburt. Sonst passiert eigentlich nicht so viel innerhalb eines Jahres. Bei Kindern ändert sich noch sehr viel mehr. Jeder  Geburtstag ist ein Meilenstein in einen neuen Abschnitt  hinein. Sie können mehr, sie dürfen mehr und in einigen Bereichen müssen sie mehr. Sie können krabbeln, laufen, sprechen, gehen in den Kindergarten und dann in die Schule. Können lesen und schreiben. Dürfen länger aufbleiben. Schlafen das erste Mal weg von den Eltern. Jeder Kindergeburtstag ist ein weiterer Schritt hinein ins Leben.

Ist es wichtig ihn zu feiern?

Dazu zunächst die Frage, wer mag keine Partys? Freunde und Bekannte kommen zusammen, es gibt gutes Essen, einen Kuchen vielleicht. Man hat tolle Gespräche oder tanzt zu Musik und hat gemeinsam Spaß. Kinder fiebern solchen Feiern noch viel stärker entgegen als Erwachsene. Sie zählen Wochen, Tage, Stunden bis zu diesem Ereignis. Wie oft Fragen sie ihre Eltern: Ist es heute?

Es ist ein ganz besonderer Tag. Es ist auch nicht nur eine Feier. Das Kind selbst wird als Individuum gefeiert. Es steht im Mittelpunkt.

Kindergeburtstage stärken das Selbstwertgefühl

Im Alltag müssen die Kinder „Funktionieren“. In der Schule, im Alltag, wenn man im Restaurant ist, überall müssen die Kinder funktionieren. Sie müssen Regeln einhalten, rücksichtsvoll zu anderen sein, großzügig, sich zurücknehmen, fleißig sein. Es dauert ein ganzes Jahr, bis man an seinem Geburtstag als Kind mal ganz im Mittelpunkt stehen darf. Dann kommen Freunde und Schulkameraden zur Feier. Sie bringen Geschenke mit und singen ein „Happy Birthday“. Das Geburtstagskind ist die Königin des Tages. Sie ist der wichtigste Mensch an diesem Tag. Die Eltern richten eine Party aus, es gibt Kuchen und Getränke und andere Süßigkeiten. Und man darf ausnahmsweise unbegrenzt Süßigkeiten essen. Es ist Kindergeburtstag.

All dies ist wichtig für ein Individuum. Es stärkt das Selbstwertgefühl.

Freundschaften schließen und stärken

Nicht alle Kinder tun sich leicht Freundschaften zu schließen. Und auch für diejenigen, für die es leichter ist, ist es schön Gelegenheiten zu haben neue zu schließen und die Alten zu festigen. Zum Kindergeburtstag kann man nur die engsten Freunde einladen oder die ganze Klasse. Man macht meist tolle Sachen zusammen, spielt miteinander, erlebt etwas oder macht vielleicht Rollenspiele im Labyrinth der Legenden. So kommen sich die Kinder ganz leicht näher. Viel leichter als es manchmal in der Schule funktioniert. Und das Geburtstagskind ist mittendrin. Das hilft  auch schüchternen Kindern Freundschaften zu schließen und Teil einer Gemeinschaft zu werden.

In die Gesellschaft und ihre Rituale eingeführt werden

Unsere Kinder laden zum Kindergeburtstag ein und werden wiederum zum Kindergeburtstag anderer Kinder eingeladen. Sie lernen miteinander zu feiern und Freude zu haben. Sich als Individuum zu begreifen und als Teil einer Gemeinschaft. Was wir für uns als wichtig erkennen, akzeptieren wir auch für andere als wichtig. Haben wir das nicht gelernt, in dem Fall den Kindergeburtstag nicht erlebt, verstehen wir nicht was anderen daran liegt. Genießen wir das Feiern unseres Geburtstages, werden wir die Wichtigkeit der anderen Kinder um ihren Geburtstag auch verstehen lernen. Dadurch sind wir ein Teil der Gesellschaft in der wir leben. Uns selbst feiern zu dürfen ist eine schöne Ausprägung der Individualität in unserer Gesellschaft.

Was trägt das Heldenverlies dazu bei:

Im Heldenverlies sind uns drei Gruppen besonders wichtig.

Das Geburtstagskind

Als allererstes natürlich das Geburtstagskind. Es ist die wichtigste Person des Tages. Beim Kindergeburtstag im Heldenverlies ist das Geburtstagskind die Königin oder der König. Das Geburtstagskind ist herausgenommen aus der Gruppe und doch wichtigster Bestandteil derselben. Nur die Königin kann die Aufträge annehmen und die Belohnungen abholen. Sie verteilt die Aufgaben und führt ihr Team in das Abenteuer. Damit darf jedes Kind einmal im Jahr Anführer sein, einmal ganz im Mittelpunkt stehen. Das Team vor Ort hilft mit ein paar kleinen Tricks dabei, dass dies funktioniert.

Die Gäste des Geburtstagskindes

Für das Geburtstagskind und die Gäste des Geburtstagskindes einen rundherum gelungenen Kindergeburtstag zu organisieren ist das zweite Ziel. Neben der Organisation des Rollenspiels und dem Labyrinth gibt einen eigens reservierten Platz, es gibt Getränke und auf Wunsch Essen, sowie leckeren Kuchen wer mag. Der selbstgebackene Kuchen darf übrigens auch mitgebracht werden. Vielleicht gibt es ja ein traditionelles Rezept in der Familie das unbedingt dabei sein muss. Damit sich die Abenteurer nach erfolgreichem Auftrag gemeinsam stärken können und die Geschichten austauschen.

Aber wer nun ist die dritte Gruppe die uns wichtig sind?

Die Eltern

Klar wollen Eltern an diesem Tag etwas Besonderes für ihr  Geburtstagskind machen. Besonders für Mütter ist das ein Tag voller intensiver Erinnerungen. Es soll ein möglichst toller Geburtstag mit vielen neuen Erinnerungen für das eigene Kind sein.

Ein Horde von Minderjährigen zu bändigen und zu unterhalten ist dabei keine leichte Aufgabe. Da kommt das Team vom Heldenverlies ins Spiel. Mit der Erfahrung vieler Geburtstage sorgen sie dafür, dass dieser Tag nicht nur toll für die Kinder ist, sondern auch stressfrei und entspannt für die Eltern abläuft.

Der Ablauf ist so gestaltet, dass Eltern eine Rolle haben können wenn sie wollen. Sich aber auch entspannt zurückziehen können und ihren Kaffee genießen. Es gibt auch einige Angebote wie den königlichen Helfer oder den königlichen Buttler, die den Kindergeburtstag noch stressfreier für die Eltern werden lassen. Der Geburtstag mit allen seinen Optionen und Möglichkeiten, kann dabei ganz einfach online gebucht werden.

Nun sind Sie an der Reihe:

Buchen Sie den Kindergeburtstag einfach online hier:

Kindergeburtstag buchen

Die Optionen und sogar die Speisen können sie einfach dort bestellen.

Mehr Info’s zum Heldenverlies gibt es hier:

So geht’s

FAQ – Häufige Fragen und Antworten

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