Wir lernen bei uns viel über Kinder, Eltern, Familien und den Umgang miteinander. In der abenteuerlichen Atmosphäre entsteht so mancher Konflikt und wird meist auch gleich wieder beigelegt. Meistens schaffen das die Protagonisten alleine, manchmal mit Hilfe unserer Mitarbeiter. Dass Konfliktsituationen entstehen ist durchaus gewollt, denn nur so lernen wir den sozialen Umgang miteinander. Und auch der Kitzel des Abenteuers braucht den Gegenpart.

Wo die Grenzen liegen, lernt man oft nur beim Überschreiten derselben. Wenn beim Überschreiten nichts passiert, war es wohl noch keine Grenze und die Kinder suchen weiter.

Das und vieles Andere ergibt viel Potential zum Schreiben über die Erkenntnisse. Aus diesen Erfahrungen in unseren Locations in München und Nürnberg geben wir ab und zu Tipps für gestresste Eltern. Oder auch gestresste Kinder.

Wir erheben dabei keinen wissenschaftlichen Anspruch in unseren Aussagen. Außer wir zitieren Wissenschaftler mit deren Aussagen direkt, was wir auch manchmal tun.

Die Formulierungen beziehen sich niemals auf bestimmte Personen. Sollte sich jemand in einem Verhalten „eindeutig“ wiedererkennen, kann die Person sicher sein, damit nicht allein zu sein. Es ist niemals unsere Absicht jemanden zu verletzten, sondern Hilfestellung zu geben.

Sollten Sie mal anderer Meinung sein als wir, freuen wir uns auf den Kommentar. Wir werden ihn möglichst auch veröffentlichen, solange er den Gepflogenheiten eines wertschätzenden Miteinanders entspricht. Wir können alle nur voneinander lernen.

Damit wir gemeinsam ganz viel Spaß haben!

Sollten wir Kindergeburtstage feiern?

Woher kommt es eigentlich, dass wir Geburtstage feiern?

Der Geburtstag ist eigentlich ein Tag wie jeder andere. Oder doch nicht? Es ist der Tag im Jahr an dem wir geboren wurden. Für die meisten Menschen heute ist er irgendwie sehr wichtig. Es ist wichtig, dass sich Freunde und Familie an diesen Tag erinnern und gratulieren.

Das war nicht immer so. Es gibt zwar schon Überlieferungen von den Römern die Geburtstage gefeiert haben. Allerdings war es damals sehr religiös geprägt. An diesem Tag huldigten die Römer ihrem Schutzgott. So wird auch berichtet, dass es Geburtstagsfeste ohne das Geburtstagskind gab. Das war auch  nicht so wichtig, ob der- oder diejenige da war, den gehuldigt wurden dem Schutzgott desselben. Damit er die Person schützt. Und der Schutzgott war immer anwesend. Gefeiert wurde der Geburtstag in weiten Kreisen. Je reicher, desto üppiger waren die Geburtstagsfeiern. Sogar Cicero berichtet in seinen Schriften von der Speisenfolge eines Geburtstages.

Im Mittelalter wussten viele gar nicht wann ihr Geburtstag ist. Der normale Mensch kam nicht auf den Gedanken sich selbst zu feiern. Er hat Gott gefeiert, seinen Namenspatron oder seinen Herrn. Nicht aber sich selbst.

Erst im späteren Mittelalter kam es wieder zu Geburtstagsfeiern. Zunächst feierten Adelige ihren Geburtstag. Später auch vermehrt bei den Protestanten. Die Katholiken haben erst spät angefangen, den Geburtstag zu feiern.

Um sich selbst zu feiern, muss man sich seiner selbst bewusst sein. Sich als wichtiges Individuum begreifen.

Heute machen wir das und der Geburtstag ist für viele ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Tag im Jahr. Viele nehmen sich Urlaub und feiern Partys. Als Individuum stärkt es uns, dass andere uns für so wichtig nehmen, dass sie sich unseren Geburtstag merken. Dass die Freunde extra für unseren Geburtstag kommen um uns zu  feiern. Sie machen sich Gedanken über Geschenke und wie sie uns eine Freude machen können. All das ist nicht nur schön, es macht auch stark.

Aber wie ist das mit Kindern?

Bei Erwachsenen jährt sich die Geburt. Sonst passiert eigentlich nicht so viel innerhalb eines Jahres. Bei Kindern ändert sich noch sehr viel mehr. Jeder  Geburtstag ist ein Meilenstein in einen neuen Abschnitt  hinein. Sie können mehr, sie dürfen mehr und in einigen Bereichen müssen sie mehr. Sie können krabbeln, laufen, sprechen, gehen in den Kindergarten und dann in die Schule. Können lesen und schreiben. Dürfen länger aufbleiben. Schlafen das erste Mal weg von den Eltern. Jeder Kindergeburtstag ist ein weiterer Schritt hinein ins Leben.

Ist es wichtig ihn zu feiern?

Dazu zunächst die Frage, wer mag keine Partys? Freunde und Bekannte kommen zusammen, es gibt gutes Essen, einen Kuchen vielleicht. Man hat tolle Gespräche oder tanzt zu Musik und hat gemeinsam Spaß. Kinder fiebern solchen Feiern noch viel stärker entgegen als Erwachsene. Sie zählen Wochen, Tage, Stunden bis zu diesem Ereignis. Wie oft Fragen sie ihre Eltern: Ist es heute?

Es ist ein ganz besonderer Tag. Es ist auch nicht nur eine Feier. Das Kind selbst wird als Individuum gefeiert. Es steht im Mittelpunkt.

Kindergeburtstage stärken das Selbstwertgefühl

Im Alltag müssen die Kinder „Funktionieren“. In der Schule, im Alltag, wenn man im Restaurant ist, überall müssen die Kinder funktionieren. Sie müssen Regeln einhalten, rücksichtsvoll zu anderen sein, großzügig, sich zurücknehmen, fleißig sein. Es dauert ein ganzes Jahr, bis man an seinem Geburtstag als Kind mal ganz im Mittelpunkt stehen darf. Dann kommen Freunde und Schulkameraden zur Feier. Sie bringen Geschenke mit und singen ein „Happy Birthday“. Das Geburtstagskind ist die Königin des Tages. Sie ist der wichtigste Mensch an diesem Tag. Die Eltern richten eine Party aus, es gibt Kuchen und Getränke und andere Süßigkeiten. Und man darf ausnahmsweise unbegrenzt Süßigkeiten essen. Es ist Kindergeburtstag.

All dies ist wichtig für ein Individuum. Es stärkt das Selbstwertgefühl.

Freundschaften schließen und stärken

Nicht alle Kinder tun sich leicht Freundschaften zu schließen. Und auch für diejenigen, für die es leichter ist, ist es schön Gelegenheiten zu haben neue zu schließen und die Alten zu festigen. Zum Kindergeburtstag kann man nur die engsten Freunde einladen oder die ganze Klasse. Man macht meist tolle Sachen zusammen, spielt miteinander, erlebt etwas oder macht vielleicht Rollenspiele im Labyrinth der Legenden. So kommen sich die Kinder ganz leicht näher. Viel leichter als es manchmal in der Schule funktioniert. Und das Geburtstagskind ist mittendrin. Das hilft  auch schüchternen Kindern Freundschaften zu schließen und Teil einer Gemeinschaft zu werden.

In die Gesellschaft und ihre Rituale eingeführt werden

Unsere Kinder laden zum Kindergeburtstag ein und werden wiederum zum Kindergeburtstag anderer Kinder eingeladen. Sie lernen miteinander zu feiern und Freude zu haben. Sich als Individuum zu begreifen und als Teil einer Gemeinschaft. Was wir für uns als wichtig erkennen, akzeptieren wir auch für andere als wichtig. Haben wir das nicht gelernt, in dem Fall den Kindergeburtstag nicht erlebt, verstehen wir nicht was anderen daran liegt. Genießen wir das Feiern unseres Geburtstages, werden wir die Wichtigkeit der anderen Kinder um ihren Geburtstag auch verstehen lernen. Dadurch sind wir ein Teil der Gesellschaft in der wir leben. Uns selbst feiern zu dürfen ist eine schöne Ausprägung der Individualität in unserer Gesellschaft.

Was trägt das Heldenverlies dazu bei:

Im Heldenverlies sind uns drei Gruppen besonders wichtig.

Das Geburtstagskind

Als allererstes natürlich das Geburtstagskind. Es ist die wichtigste Person des Tages. Beim Kindergeburtstag im Heldenverlies ist das Geburtstagskind die Königin oder der König. Das Geburtstagskind ist herausgenommen aus der Gruppe und doch wichtigster Bestandteil derselben. Nur die Königin kann die Aufträge annehmen und die Belohnungen abholen. Sie verteilt die Aufgaben und führt ihr Team in das Abenteuer. Damit darf jedes Kind einmal im Jahr Anführer sein, einmal ganz im Mittelpunkt stehen. Das Team vor Ort hilft mit ein paar kleinen Tricks dabei, dass dies funktioniert.

Die Gäste des Geburtstagskindes

Für das Geburtstagskind und die Gäste des Geburtstagskindes einen rundherum gelungenen Kindergeburtstag zu organisieren ist das zweite Ziel. Neben der Organisation des Rollenspiels und dem Labyrinth gibt einen eigens reservierten Platz, es gibt Getränke und auf Wunsch Essen, sowie leckeren Kuchen wer mag. Der selbstgebackene Kuchen darf übrigens auch mitgebracht werden. Vielleicht gibt es ja ein traditionelles Rezept in der Familie das unbedingt dabei sein muss. Damit sich die Abenteurer nach erfolgreichem Auftrag gemeinsam stärken können und die Geschichten austauschen.

Aber wer nun ist die dritte Gruppe die uns wichtig sind?

Die Eltern

Klar wollen Eltern an diesem Tag etwas Besonderes für ihr  Geburtstagskind machen. Besonders für Mütter ist das ein Tag voller intensiver Erinnerungen. Es soll ein möglichst toller Geburtstag mit vielen neuen Erinnerungen für das eigene Kind sein.

Ein Horde von Minderjährigen zu bändigen und zu unterhalten ist dabei keine leichte Aufgabe. Da kommt das Team vom Heldenverlies ins Spiel. Mit der Erfahrung vieler Geburtstage sorgen sie dafür, dass dieser Tag nicht nur toll für die Kinder ist, sondern auch stressfrei und entspannt für die Eltern abläuft.

Der Ablauf ist so gestaltet, dass Eltern eine Rolle haben können wenn sie wollen. Sich aber auch entspannt zurückziehen können und ihren Kaffee genießen. Es gibt auch einige Angebote wie den königlichen Helfer oder den königlichen Buttler, die den Kindergeburtstag noch stressfreier für die Eltern werden lassen. Der Geburtstag mit allen seinen Optionen und Möglichkeiten, kann dabei ganz einfach online gebucht werden.

Nun sind Sie an der Reihe:

Buchen Sie den Kindergeburtstag einfach online hier:

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Die Optionen und sogar die Speisen können sie einfach dort bestellen.

Mehr Info’s zum Heldenverlies gibt es hier:

So geht’s

FAQ – Häufige Fragen und Antworten

Vom Sinn und Unsinn des Schenkens von Geburtstagsgeschenken

Als wir meinen Sohn dann zur Geburtstagsparty nach München brachten, wurden alle Geschenke auf einem Tisch gesammelt. Weder unser Sohn noch das Geburtstagskind interessierten sich dafür. Beim Abholen lagen die Päckchen noch genauso da, wie zu Beginn der Party. Ob das Geburtstagskind sich später noch darüber gefreut hat, kann ich nicht sagen. Bei mir blieb ein komisches Gefühl zurück.

Sind Geburtstagsgeschenke nur ein Ritual unserer Zeit?

Geburtstagsgeschenke sind ein übliches Ritual, dem man sich nicht entziehen kann. Oder doch? Ist es überhaupt sinnvoll, Kindern Geschenke zu überreichen? Das schenkende Kind interessiert sich nicht dafür, das beschenkte Kind spielt ein wenig damit und legt es dann beiseite. Angesichts der vielen Geburtstagseinladungen nimmt das schnell ausufernde Maße an. Sollen wir mit dieser Geschenkemühle wirklich weiter machen? Ist der Trend der „No Gift Party“ aus den USA vielleicht die Lösung? Ist diese Schenkerei nur eine Form von Konsumverhalten, das in die falsche Richtung führt und in ein paar Jahrzehnten als Relikt des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts gilt?

Und sind es wirklich die Geschenke, die so seelenlos sind? Ist es nicht eher die Art und Weise, wie wir sie auswählen und überreichen? Für uns Erwachsene ist es doch durchaus etwas Schönes, anderen eine Freude zu machen. Wie ist das für Kinder? Ist es nur die hektische, unüberlegte Auswahl der Geschenke, die sie so seelenlos wirken lässt?

Hier eine andere Geschichte:

Vor dem nächsten Kindergeburtstag – davon gibt es ja genug für meine väterlichen Experimente – fuhr ich mit meinem Sohn nach München in ein Spielzeuggeschäft, um gemeinsam ein Geschenk für seinen Freund zu besorgen. An diesem Ort des Ich!, Ich!, Ich! und Meins!, Meins!, Meins! überlegte er natürlich zunächst, was er selbst am liebsten hätte. So sind Kinder nun mal. Aber nach einigen Minuten schaffte er es tatsächlich, sich in seinen Freund hineinzuversetzen und zu überlegen, was diesem gefallen würde. Er wusste tatsächlich sogar sehr gut, womit der andere am liebsten spielt. So suchten wir dieses Geburtstagsgeschenk gemeinsam aus. Als wir den Laden verließen, war meinem Sohn das zufriedene Lachen schon von weitem anzusehen. Es hatte ihm viel Spaß gemacht, das Geschenk selbst aussuchen zu dürfen. Ich war mir sicher, dass er dieses Geschenk anders überreichen würde, als das vorherige.

Was ist nun mit diesen „No Gift Partys“ bei Kindergeburtstagen?

Der Trend der sogenannten „No Gift Partys“ (wörtlich übersetzt „Keine Geschenke Partys“) kam bereits vor etwa 10 Jahren auf und stammt – wie so viele Trends – aus den USA. Wobei es schon ein wenig grotesk erscheint, dass ein solcher Trend zu weniger Konsum und Materialismus ausgerechnet aus dem Land der Konsumsucht stammt. Nun gut. Der Trend, einen geschenkefreien Kindergeburtstag zu feiern, verbreitete sich rasend schnell unter wohlmeinenden Eltern von der Ost- bis zur Westküste der Vereinigten Staaten.

Einladungen wurden mit Hinweisen wie „Your presence is present enough“ („Deine Anwesenheit ist uns Geschenk genug“) versehen und appellierten auf diese Weise an das moralische Gewissen. Gemeinsam Zeit zu verbringen ist schließlich viel wichtiger, als materielle Geschenke. Dagegen lässt sich wohl kaum etwas sagen.

Haben all diese Leute vielleicht Recht? Sind Geburtstagsgeschenke lediglich ein Auswuchs unserer konsumorientierten Gesellschaft? Die Idee des Verzichts auf Geschenke klingt zunächst einmal verlockend, das gebe ich zu.

Wie die erste Geschichte zeigt, kann das Schenken zu einer herzlosen, verpflichtenden Angelegenheit werden. Wenn die Mutter zwei Tage vor der Feier schnell noch irgendein Plastikspielzeug bestellt, nur um etwas in der Hand zu haben, geht der Sinn des Schenkens verloren. Das schenkende Kind weiß meistens noch nicht einmal, was in dem Päckchen eigentlich drin ist, dass es da überreicht. Das beschenkte Kind weiß angesichts der Flut von Geschenken gar nicht, womit es zuerst spielen soll – und ein paar Tage später sind all diese Gaben in den Tiefen der Spielzeugkiste verschwunden. Auf diese Weise ist das Schenken tatsächlich herz- und seelenlos. Aber es sind nicht die Geschenke selbst, die daran schuld sind. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie wir mit ihnen umgehen.

Schenken lernen um Großzügigkeit zu lernen

„Wir glauben, dass Kinder egozentrische Wesen sind, aber unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass sie das Schenken als genauso lohnend erleben, wie Erwachsene“, sagt Lara Aknin. „Kindern die Gelegenheit zu geben, großzügig zu anderen zu sein, ist extrem wichtig für deren Entwicklung“, so die Forscherin, „denn wenn sie erleben, dass etwas Spaß macht, werden sie es wieder tun.“ Als wir gemeinsam das Geburtstagsgeschenk ausgesucht haben, hat mein Sohn einmal Pause vom egoistischen Ich will! Ich will! Ich will! gemacht und stattdessen an die Wünsche anderer gedacht. Uns Erwachsenen mag das wie eine nicht allzu wichtige Situation vorkommen, für ein Vorschulkind ist es jedoch ein enormer Entwicklungsschritt.

Großzügigkeit und die Fähigkeit des Teilens sind wesentliche Bestandteile unserer Gesellschaft, ohne die unser soziales Miteinander nicht funktionieren würde. Anderen zu helfen oder anderen etwas von dem abzugeben, das wir besitzen, hilft uns im unmittelbaren Sozialkontakt und gleichzeitig auch in der Gesellschaft als Ganzes

Auch Mary Jo Katras von der University of Minnesota hat sich in ihrer Forschung mit dem Schenkungsprozess beschäftigt. Sie untersuchte die Bedeutung von Geburtstagspartys in einkommensschwachen Familien. Dabei fand sie heraus, dass die Familien für Geburtstagspartys und -geschenke gerne finanzielle Einschränkungen an anderen Stellen in Kauf nahmen. Sie schränkten sich an anderer Stelle finanziell ein oder baten Familie und Freunde um Hilfe, um Partys und Geschenke zu ermöglichen. Dies zeigt, welche hohe Bedeutung den Geburtstagsfeiern beigemessen wird. Freunde einladen, Freundschaften pflegen und Geschenke überreichen gehörte auch für diese Familien dazu.

Selbst aufwändige Feiern in einem Indoorspielplatz wurden so ermöglicht. „Der Akt des Schenkens ist auch in einkommensschwachen Familien offenbar ein wichtiges Ritual“, so Katras. „Dabei ist es nicht das Geschenk selbst, sondern das Überreichen des Geschenks, das wirklich zählt“, so die Forscherin weiter. „Indem sie sich mehr auf das Schenken als auf das Geschenk konzentrieren, lernen die Kinder, dass Geschenke nicht teuer sein müssen.“

Geburtstage sind in der Regel ein Tag der Freude und der Ausgelassenheit. Dabei hat das Zählen von Lebensjahren durchaus auch eine makabre Seite. Es führt uns schließlich unsere eigene Sterblichkeit und die zeitliche Begrenztheit unseres Daseins unmittelbar vor Augen. Auch Kinder verstehen bereits die Unumkehrbarkeit der Zeit und erleben diese an ihren Geburtstagen. Historisch betrachtet diente der Brauch des Schenkens früher der Besänftigung von bösen Geistern.

Auch wenn wir heute (überwiegend) nicht mehr an Geister glauben, haben Geschenke immer noch die Funktion, uns die verletzliche Erkenntnis, dass schon wieder ein Jahr vergangen ist, zu versüßen. Anstatt Geschenke also vollständig zu verbannen, sollten wir uns also lieber Gedanken darum machen, wie wir sie besser gestalten können.

Wie wir als Eltern damit umgehen können und Vorschläge zum richtig schenken für Kinder

Den gleichen Effekt erzielen wir, wenn wir unsere Kinder am Schreiben von Danksagungen beteiligen. Sie lernen dadurch, ihre Geschenke wirklich wertzuschätzen statt als selbstverständlich hinzunehmen.

Geschenke machen Spaß und Kindergeburtstage sind wichtige Feste

Wir sollten sehr vorsichtig sein, den Trend zum Minimalismus ungefragt auf unsere Kinder zu übertragen. „Kindergeburtstage feiern, Freunde einladen, Kuchen essen und Freundschaften genießen sind besondere, magische Momente im Leben aller Mädchen und Jungen. Sie schaffen wundervolle und besondere Erinnerungen. Die Vorfreude auf Süßigkeiten und Geschenke sind ein großer Teil davon“, sagt Seren Wegener, Eigentümerin einer Partyplanungsagentur. „Ich finde es schade, wenn Erwachsene ihre eigenen Vorstellungen auf so harte Weise auf die Kinder übertragen.“

Es ist schön und wichtig den Kindergeburtstag als Gelegenheit zu nutzen, unseren Kindern Freude und Spaß zu bieten. Einfach um der Freude Willen. Das heißt ja nicht, dass Süßigkeiten und materielle Überflut an der Tagesordnung sein müssen. Geschenke mit dem eigenen Namen darauf sind nicht einfach nur „mehr Sachen“. Sie sind Teil der kindlichen Freude, Unbeschwertheit und des Glücks, nach der wir uns dann als Erwachsene so sehr zurücksehnen.

Natürlich sind Geschenke an einem Kindergeburtstag nicht die einzige Möglichkeit, unseren Kindern Großzügigkeit und Dankbarkeit beizubringen. Aber sie sind eine wunderbare Gelegenheit dafür, den Prozess des Auswählens, Teilens, Schenkens und der damit verbundenen Freude zu üben.

Fazit:

Selbstverständlich gibt es in der Frage nach der Wichtigkeit von Geburtstagsgeschenken auf Kindergeburtstagen nicht die einzig wahre, richtige Antwort. Wie bei so vielen Themen, die Erziehung und Elternschaft betreffen, sind die Ansichten hierzu sehr verschieden. Jeder kann und darf für sich selbst entscheiden, wie er mit diesem Thema umgeht. Allerdings liegt mir viel daran, dass die sozialen, emotionalen und moralischen Aspekte des Schenkens nicht in Vergessenheit geraten. Das Schenken bietet allen Jungen und Mädchen eine hervorragende Lerngelegenheit, um sie zu gerechten, großzügigen und weniger egoistischen Erwachsenen heranreifen zu lassen.

Für Spieler des Heldenverlies bieten wir in unserem Shop Ausrüstung für das Spiel an. Für Geburtstagskinder die schon Erfahrung im Heldenverlies haben, gibt es da vielleicht den einen oder anderen Wunsch der erfüllt werden kann.

Was ist Ihre Meinung dazu?

 

Ihr habt vielleicht schon gehört, der Rad Ausleihservice des MVG wurde auf den Landkreis München ausgeweitet. In Kirchheim gibt es, etwas versteckt, aber nur 3 Gehminuten vom Heldenverlies entfernt, eine solche Rad Ausleihstelle.  In der Domagkstraße, Kirchheim. Ihr könnt dort per App Fahrräder leihen oder zurückgeben. Eine weitere Station ist an der S-Bahn in Kirchheim-Heimstetten.

Also können jetzt um die Ecke vom Heldenverlies Fahrräder gemietet und abgegeben werden. Eine weitere Möglichkeit mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln ins Heldenverlies zu kommen.

Wenn Ihr also mit der S2 nach Heimstetten fahrt, könnt Ihr statt dem Bus 263 an der S-Bahn ein Fahrrad ausleihen und es in der Domagkstraße wieder zurückgeben. Genaugenommen könnt Ihr auch von München aus mit dem MVG Rad dorthin radeln.

Das ist schon mal ein toller Schritt. Unsere Gäste hätten da aber noch Verbesserungsvorschläge.

Die App „MVG more“ gibt es hier:

Die Gemeinde ist derzeit auch am Verhandeln von weiteren Verbesserungen, um Kirchheim noch näher an München anzubinden. Das finden wir großartig. Näheres wird hier beschrieben: Der Landkreis München steigt auf

Für Kindergeburtstage oder Schulausflüge ist das Angebot vermutlich nicht geeignet. Die können aber auch weiter mit der S2 und dem Bus 263 anreisen. Der Familienausflug mit einer kleinen Familie geht aber schon. Quasi von ganz München oder nur das letzte Stück von der S2. Auch für einzelne Spieler oder Eltern mit Kind ist es durchaus eine interessante Alternative.